Was sind Seniorenhandys und auf was sollte im Test besonders geachtet werden?
Es ist noch nicht so lange her, und viele werden sich daran erinnern können, da war das Handy ein Statussymbol. Heute ist es mittlerweile zum normalen Gebrauchsgegenstand geworden, allerdings mit der Folge, dass immer mehr Funktionen in das Handy, oder Smartphone, wie es jetzt genannt wird, integriert sein müssen. Aber das sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass es immer mehr Menschen gibt, die das Handy insbesondere wegen seiner Grundfunktionalitäten benötigen, um von überall telefonieren zu können, um überall erreichbar zu sein, um notfalls einen Hilferuf absetzen zu können.
Auch wenn das auf Grund der Entwicklung der Altersstruktur unserer Gesellschaft mehr und mehr ältere Menschen betrifft, ist das Bedürfnis nach solchen Geräten nicht nur auf diese Altersgruppe begrenzt. Aber der Begriff Seniorenhandy hat sich inzwischen eingebürgert für Geräte, die im Gegensatz zu den mit vielen Zusatzfeatures ausgestatteten Geräten nur die notwendigsten Funktionen besitzen bzw. auch für diejenigen ausgelegt sind, deren Seh- oder Hörkraft bzw. deren Motorik eingeschränkt ist und die deshalb ein handelsübliches Gerät nicht bedienen können, oder sich eine einfache Bedienbarkeit des Handys einfach wünschen. Seniorenhandys sind heute, anders als oftmals ihr Ruf, moderne Geräte, keine riesigen, unansehnlichen Teile, sie haben nur bestimmte Ausstattungsmerkmale, sei es ein besonders großes, kontrastreiches, helles Display, seien es besondere Einrichtungen für Hörgeschädigte (z.B. Kopplungsmöglichkeit an Hörgeräte), besonders gestaltete Tastaturen oder Handys, die speziell auf Notrufe bzw. auf Ortung ausgelegt sind. Auch hier gibt es eine große Bandbreite im Angebot, zunächst sollten Sie sich genau Gedanken darüber machen, was Sie für Ansprüche an das Handy haben und dann kann die Auswahl getroffen werden.
Doro PhoneEasy 410gsm inkl. Ladeschale schwarz Hörgeräte kompatibel (Seniorenhandy)
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(175 Kundenmeinungen)
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(53 Kundenmeinungen)
Darauf sollten Sie beim Kauf eines Seniorenhandys achten:
Im Folgenden werden verschiedene Ausstattungsmerkmale aufgezeigt, die für Sie von Bedeutung sein könnten. Das Seniorenhandy, das jeden Wunsch erfüllt, gibt es nicht, dazu sind die individuellen Anforderungen auch viel zu unterschiedlich. Eine für den einen unabdingbare Funktion ist für den nächsten völlig ohne jegliche Bedeutung, wichtig ist, dass Sie bei der Wahl nichts vergessen, was Sie benötigen.
Größe und Form des Seniorenhandys
Ein Seniorenhandy sollte gut in der Hand liegen und sich beim Telefonieren angenehm anfühlen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie beim Kauf des Handys selbst dabei sind, nur Sie können das für sich beurteilen. Generell sollte ein Seniorenhandy nicht zu klein sein. Zahlreiche Seniorenhandy-Tests gewichten die Bedienung der Tasten besonders stark. Während bei vielen handelsüblichen Geräten schon das Ein- und Ausschalten eine Wissenschaft für sich ist, sollte ein Seniorenhandy über einen gut bedienbaren Ein- und Ausschalter verfügen. In vielen Fällen ist es darüber hinaus nützlich, wenn spezielle Menüfunktionen, wie z.B. die Tastensperre, die Freisprecheinrichtung oder die Lautstärkeregelung, über Seitentasten ausgeführt werden können, ohne sich erst mühsam durch die Menüs kämpfen zu müssen.
Display
Es gibt Seniorenhandys, die völlig ohne Display auskommen, hier werden nur die dafür vorgesehenen Tasten mit festen Nummern belegt und da sonst keine Eingaben erforderlich sind, ist kein Display erforderlich. Das ist allerdings eher die Ausnahme, wenn Sie mit dem Handy ganz normal telefonieren wollen, sollten Sie darauf achten, dass es mit einem möglichst großen Display ausgestattet ist. Natürlich muss es kein 4 Zoll Display sein, wie es in aktuellen Smartphones meist verbaut wird, aber die Anzeigen sollten Sie leicht ablesen können. Es ist dabei nicht einmal wichtig, dass es ein Farbdisplay ist, Sie wollen ja auf dem Handy keine Videos anschauen, wichtig ist ein sehr guter Kontrast, eine gute Helligkeit, eine ausreichende Displaybeleuchtung, die auch im Dunkeln ein gutes Ablesen des Displays gewährleistet.
Tasten
Wesentlich sind ausreichend beleuchtete, große Tasten, die einerseits gut zu bedienen sind und andererseits ein gutes Erkennen der darauf befindlichen Zahlen und Symbole auch im Dunkeln bzw. für Sehschwache gewährleisten. In vielen einschlägigen Tests von Seniorenhandys wird auf diesen Punkt besonders Wert gelegt. Hilfreich ist, wenn das Handy eine akustische Rückmeldung beim Drücken der Tasten gibt, so wissen Sie immer genau, ob Sie die Taste jetzt gedrückt haben oder nicht. Für spezielle Anforderungen gibt es auch Handys mit fühlbaren Tasten, wenn Sie nicht in der Lage sind, die Tastenbeschriftung zweifelsfrei zu erkennen. Viele Seniorenhandys haben darüber hinaus Direktwahltasten, diese werden jeweils mit der festen Telefonnummer eines Teilnehmers, den Sie oft anrufen möchten, belegt, dadurch kann man sich bei diesen Telefonaten das Eingeben der Nummern ersparen. Ein Seniorenhandy sollte immer mit einer Notruftaste ausgestattet sein, in der Regel ist diese auf der Rückseite des Gerätes angebracht. Diese Taste lässt sich je nach Hersteller mit mindestens einer, meist mit bis zu fünf Rufnummern belegen, im Notfall müssen Sie nur die Taste drücken und das Handy wählt automatisch diese Nummern der Reihe nach an, bis bei einer der Nummern eine Verbindung zustande gekommen ist.
Bedienung und Nutzerfreundlichkeit in Tests
Da im Prinzip jeder mit der Handhabung des Festnetztelefons vertraut ist, sollte die Bedienung des Handys möglichst in gleicher Weise ablaufen können, was das reine Telefonieren betrifft. Aber auch für weitere Funktionen sollte die Menüführung einfach und leicht verständlich sein, z.B. für das Blättern im Telefonbuch. Auch die erstmalige Konfiguration muss unter Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung reibungslos durchführbar sein, wobei sicher für viele dieser Punkt nicht so wesentlich ist, da man diese Einstellung, die ja normalerweise nur einmalig vorzunehmen ist, auch von einem Familienmitglied vornehmen lassen kann. Viele Hersteller von Seniorenhandys berücksichtigen auch bereits beim Erstellen der Bedienungsanleitung ihre Zielgruppe, d.h. die Anleitung ist in etwas größerer Schrift als gewöhnlich gehalten und oftmals auch gut bebildert.
Schriftgröße und Lautstärke
Insbesondere, wenn Sie unter einer Sehschwäche leiden, sollten Sie darauf achten, dass bei dem Handy die Schriftgröße individuell konfiguriert werden kann, um problemlos Telefonbucheinträge oder SMS lesen zu können. Ob Sie überhaupt SMS erhalten möchten ist bei verschiedenen Handys ebenfalls einstellbar. Das Schreiben von SMS steht ja zumindest bei älteren Menschen meist nicht so im Vordergrund, aber auch dabei ist natürlich eine größere Schrift hilfreich.
Bei allen Seniorenhandys ist die Lautstärke der Klingeltöne und Telefonate individuell einstellbar. Obwohl die Höchstlautstärke bei allen Seniorenhandys über der normaler Handys liegt, sollten Sie, wenn Sie unter Schwerhörigkeit leiden, vor dem Kauf unbedingt testen, ob Sie das Rufsignal gut hören können. In der Regel sind Seniorenhandys mit Lautsprechern ausgestattet, die kompatibel mit einem Hörgerät sind. Viele Seniorenhandys bieten darüber hinaus die Möglichkeit, ein optisches oder fühlbares Anrufsignal abzugeben.
Akku Laufzeit und Ladedauer
Wesentlich für ein Seniorenhandy ist ein leistungsstarker Akku, der eine lange Laufzeit, insbesondere auch eine lange Stand-by-Zeit gewährleistet, natürlich muss jedes Handy nach bestimmter Zeit aufgeladen werden, aber wenn Sie es schon einmal 2 oder 3 Tage vergessen, soll es trotzdem noch funktionieren. Verschiedene Hersteller liefern mit dem Handy eine feste Ladestation mit, was von vielen Senioren gern in Anspruch genommen wird, zum einen erinnert sie ans Aufladen und man hat keine Mühe mit irgendwelchen Kabeln.
Nützliche Zusatzfunktionen für Seniorenhandys
Auch wenn ein Seniorenhandy möglichst einfach gehalten sein sollte, gibt es bei den verschiedenen Modellen Zusatzfeature, die in bestimmten Situationen sehr nützlich sind. Hierbei müssen Sie selbst entscheiden, was für Sie von Interesse ist.
Verschiedene Handys sind mit GPS-Ortung ausgestattet, wodurch Ihre Position, wenn Sie z.B. bei einem Spaziergang einen Unfall erleiden oder nicht mehr in der Lage sind, zu sprechen, bis auf wenige Meter genau ermittelt werden kann und man Sie somit schnell auffindet. Beachten müssen Sie dabei allerdings, dass die GPS-Ortung ein kostenpflichtiger Zusatzdienst ist, der vorher angemeldet werden muss.
In mehreren Modellen ist eine Taschenlampe eingebaut. Auch ein Telefonbuch mit Fotos, wie es manche Hersteller anbieten, ist für viele hilfreich.
Jedes Seniorenhandy verfügt darüber hinaus über einen Wecker.
Vertragshandy oder Seniorenhandy mit Prepaid-Karte?
Auch für Seniorenhandys gilt, wer wenig telefoniert, ist mit einer Prepaid-Karte, also einer Karte, die mit einem bestimmten Betrag aufgeladen wird, der dann abtelefoniert werden kann und die man dann wieder aufladen muss, besser bedient. Hierbei müssen Sie sich die Anbieter und ihre Modelle genau ansehen, aber es gibt im Prepaid-Bereich inzwischen auch sehr günstige Tarife. Eine solche Karte bietet zudem den Vorteil, dass bei Verlust des Handys nur das noch auf der Karte befindliche Guthaben vertelefoniert werden kann und Ihnen keine nicht zu überblickenden Kosten entstehen können. Bedenken müssen Sie, dass die Karte je nach Anbieter nach 6 Monaten oder einem Jahr neu aufgeladen werden muss, sonst wird sie gesperrt, also wer im Prinzip fast nie telefoniert, muss hier rechnen, was für ihn günstiger ist. Entscheiden Sie sich für ein Vertragshandy, müssen Sie einen Vertrag mit einer bestimmten Mindestlaufzeit von meist 24 Monaten abschließen, in der Regel ist dann eine monatliche Grundgebühr fällig, für die Sie dann aber eine bestimmte Anzahl Freiminuten erhalten. Wenn Sie regelmäßig mit dem Handy telefonieren wollen, kann ein Vertragshandy günstiger sein, zumal oft der Minutentarif deutlich besser ist und Sie bei Abschluss des Vertrages das Handy verbilligt oder gar umsonst bekommen, was bei Anschaffungskosten von mindestens 100 Euro für ein Seniorenhandy schon ins Gewicht fällt. Inzwischen gibt es auch bereits Anbieter, die keine Grundgebühr erheben und keinen monatlichen Mindestumsatz fordern, so dass ein Vertragshandy auch für einen Wenigtelefonierer interessant sein kann, zumindest laufen Sie mit einem solchen Handy nie Gefahr, dass das Guthaben plötzlich alle ist und Sie nicht mehr anrufen können.
Doro PhoneEasy 410gsm inkl. Ladeschale schwarz Hörgeräte kompatibel (Seniorenhandy)
Preis: EUR 74,99
(175 Kundenmeinungen)
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Preis: EUR 33,49
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